Sachsens beste Gründerinnen gesucht
Weniger ist mehr – beim Thema Berufsausbildung setzt man sich in Sachsen für eine Reduzierung der Lehrberufe inklusive ihrer zahlreichen Spezialisierungen ein. Symbolfoto: Adobestock
Frauen sind in der sächsischen Gründerszene nach wie vor unterrepräsentiert. Ein Wettbewerb soll ihre Erfolge sichtbar machen.
Etwa 20 Prozent aller deutschen Start-ups werden von Frauen gegründet. In Sachsen lag ihre Zahl zuletzt noch leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Gründerinnen sichtbar zu machen, ist ein Anliegen des Sächsischen Gründerinnenpreis, der seit 2008 im Freistaat vergeben wird. Noch bis zum 1. Juni können sich Unternehmerinnen für die aktuelle Wettbewerbsrunde und für eine von zwei Kategorien bewerben. Jeweils 5.000 Euro gehen an eine Gründerin, deren Unternehmen kürzer als drei Jahre am Markt ist, und eine Gründerin, deren Unternehmen bereits länger als drei Jahre besteht. Neben dem Preisgeld erwarten die Gewinnerinnen ein filmisches Kurzporträt über ihr Unternehmen sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit.
Preisverleihung in Leipzig
„Gründerinnen und Unternehmerinnen sind Impulsgeberinnen für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Sie denken neu, handeln mutig und gestalten so die Zukunft Sachsens mit Entschlossenheit und Kreativität. Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis wollen wir diese Erfolgte sichtbar machen und würdigen“, so die Gleichstellungsministerin Petra Köpping.
Bewerben können sich Frauen, die ein Einzel-, kleines- oder mittelständisches Unternehmen im Bereich Umwelt, Kultur, Soziales, Industrie, Handel, Handwerk oder aus dem Dienstleistungssektor führen und ihr Unternehmen zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2024 gegründet oder übernommen haben. Eine Fachjury entscheidet über die Siegerinnen, die am 25. November im feierlichen Rahmen in Leipzig bekannt gegeben werden. (an)
Bewerbungen sind hier möglich.