Wieder mehr Azubis in ostsächsischen Handwerksbetrieben
Wer eine Ausbildung – oder ein Praktikum – in einem Handwerksberuf sucht, hat in Ostsachsen nach wie vor gute Chancen. Foto: Adobestock
Im Kammerbezirk Dresden freut man sich über das steigende Interesse junger Leute – und betont die Zukunftsfähigkeit der Branche.
Von Annett Kschieschan
Gute Nachrichten aus dem ostsächsischen Handwerk: Die Zahl der jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung in einem Handwerksberuf entschieden haben, ist wieder gestiegen. Zu Beginn der Sommerferien hatten nach Angaben der Handwerkskammer Dresden bereits 1.248 Männer und Frauen einen neuen Lehrvertrag unterschrieben. Im vergangenen Jahr waren es knapp 200 weniger.
Auch wenn erst am Ende des Jahres „abgerechnet“ werde, sei die Zwischenbilanz auf jeden Fall positiv zu bewerten, so Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Die Handwerksbetriebe in der Region wollen ausbilden und sind auf der Suche nach motivierten Jugendlichen. Das Handwerk bietet den Schulabgängern sehr gute Karrierechancen und krisenfeste Perspektiven.“
Die KI ersetzt die Handarbeit nicht
Nach wie vor seien die hiesigen Betriebe „die erste Adresse, wenn es um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende geht“. Zwar sei auch die Künstliche Intelligenz heute in der Branche unverzichtbar, ersetzen werde sie die konkrete handwerkliche Arbeit aber nicht.
Wer noch auf der Suche nach einer Lehrstelle ist, kann auf den Online-Börsen der Handwerkskammer fündig werden. Dort sind neben Ausbildungsplätzen auch Praktikumsstellen und Ferienjobs gelistet.