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Auch in Krisenzeiten zum Traumjob

Wenn alles passt, fällt die Entscheidung für eine Ausbildung leicht. In Ostsachsen waren bereits im April mehr als 400 Lehrverträge unterschrieben. Symbolfoto: Adobestock

Junge Leute in Ostsachsen entscheiden sich heute früh für eine Ausbildung. Das gibt dem Nachwuchs, aber auch den Betrieben Sicherheit.

Sie ist für die meisten Jugendlichen die erste große Entscheidung beim Erwachsenwerden: die Berufswahl. Und sie will gut überlegt sein, denn mit ihr werden die Weichen für das eigene Arbeitsleben gestellt. Spaß soll der Job natürlich machen, den Lebensunterhalt sichern, aber möglichst auch krisenfest sein und auch Raum für die persönliche Entwicklung lassen. Geht das überhaupt – noch dazu in einer Zeit, in der die Wirtschaft vor großen Problemen steht? Wer rund um Pirna und Görlitz, im Bautzener oder im Riesaer Land eine Lehrstelle sucht, hat auch heute sehr gute Chancen auf eine Karriere im Traumberuf. Das zeigt ein Blick auf die Zahlen der Handwerkskammer Dresden, die für ganz Ostsachsen zuständig ist. Derzeit sind noch rund 300 freie Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse der HWK gelistet.

Technikaffin und auf Nachhaltigkeit bedacht

Doch obwohl es bis zum Beginn des neuen Lehrjahres noch mehrere Monate dauert, hatten sich zwischen Lausitz, Elbland und der Sächsischen Schweiz schon bis April mehr als 400 junge Leute für einen Berufsstart im ostsächsischen Handwerk entschieden und einen entsprechenden Ausbildungsvertrag unterschrieben. Das kommt nicht von ungefähr „Junge Menschen entscheiden sich ganz bewusst frühzeitig und stellen so die Weichen für ihre beruflichen Karrieren“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Die Generation Alpha, also die Alterskohorte, die ab dem Jahr 2010 geboren wurde, und deren erste Vertreter jetzt die ersten Schritte im Berufsleben machen, sei einerseits technikaffin und setze andererseits auf Nachhaltigkeit. Daher biete ihnen das Handwerk beste Chancen. „Das Handwerk lebt Nachhaltigkeit jeden Tag – aus tiefer Überzeugung und in vielen Dimensionen. Von der Dachsanierung über die Installation von Wärmepumpen bis hin zum Einbau energieeffizienter Fenster und der Außendämmung: Das Handwerk trägt wesentlich zur Umsetzung und dem Gelingen der Energiewende in Sachsen bei. Das Handwerk repariert und restauriert, bewahrt Kulturgüter und -Kulturtechniken und trägt maßgeblich zu einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen bei“, so Brzezinski weiter.

Erste Erfahrungen im Praktikum sammeln

In Krisenzeiten Perspektiven zu bieten – das ist vielen Betrieben hierzulande wichtig. Auch deshalb können sich Jugendliche auch in diesem Jahr bei Praktika und Ferienjobs mit den beruflichen Möglichkeiten einer Ausbildung vertraut machen. Allein die Online-Börse der Handwerkskammer weist rund 150 Praktikumsplätze und mehr als hundert potenzielle Ferienjobs aus. Ausgebildet wird in Ostsachsen in mehr als 80 Berufen – von A wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis Z wie Zimmerer.

www.hwk-dresden.de/einfachmachen

 

Von Annett Kschieschan

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