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LifeSciences in Leipzig: Teilnehmer für Fachkräftestudie gesucht

Noch bis Juni wird untersucht, wie der Biotech-Standort nachhaltig wachsen kann.

Bildtext: Die Life Sciences vereinen Biologie, Chemie, Medizin und Technik. In Leipzig ist mit der BioCity ein Campus entstanden, der die Expertise interdisziplinär vernetzt. Eine Studie will nun den Fachkräftebedarf ermitteln. Symbolfoto: Adobestock

Von Annett Kschieschan

 

Sie gehören zu den spannendsten Themen der modernen Wissenschaft – die Forschungsgebiete der Life Sciences. Hinter dem Begriff der „Lebens-Wissenschaften“ steht die interdisziplinäre Verbindung von Biologie, Chemie, Medizin und Technik. Leipzig hat sich zu einem der Zentren für die Life Sciences in Deutschland und Europa entwickelt. Der BioCity-Campus bietet mit über 100.000 Quadratmetern hochmoderner Labor- und Büroflächen schon jetzt mehr als 50 Unternehmen mit über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Bedingungen. Tendenz steigend. Aber wie viele Fachkräfte wird die Branche in Leipzig in mittelfristig benötigen? Welche Qualifikationen sind besonders gefragt? Und wie begeistert man den wissenschaftlichen Nachwuchs für die Arbeit vor Ort? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt einer aktuellen Studie. Lisa, die Leipzig Initial Study for Skills & Work in Life Sciences, läuft noch bis Juni. Unternehmen, Ausbildungsanbieter und weitere Akteure sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Erwartungen im Rahmen von Interviews einzubringen.

Ziel sei es, „Ausbildung, Kooperationen und Standortentwicklung nachhaltig zu stärken“, heißt es aus der leap:up GmbH, die die Studie in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig und unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Stadt sowie der Leipziger Fachkräfteallianz umsetzt.

Milliardendeal geht nach Sachsen

Die Stadt selbst bekennt sich mit der Marke „Leipzig for Lifechangers“ zu den Lebenswissenschaften. Eine eng vernetzte Forschungslandschaft, in die auch die Fraunhofer-, Helmholtz und Max-Planck-Institute eingebunden sind, stärkt den Standort. In ganz Sachsen arbeiten rund 15.500 Menschen in den Life Sciences. Die Branche erwirtschaftete zuletzt rund 1,9 Milliarden Euro.  Neben Leipzig ist Dresden der wichtigste Biotech-Standort im Freistaat. Hier sorgte zuletzt ein Milliarden-Deal für Schlagzeilen: Der internationale Pharmakonzern Eli Lilly hat einen Kooperationsvertrag mit dem Dresdner Biotechnologie-Unternehmen Seamless Therapeutics geschlossen. Das Start-up ist ursprünglich aus der TU Dresden hervorgegangen.

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