Sachsens Start-up-Szene startet durch
In Sachsen werden wieder mehr Start-ups gegründet. Foto: Adobestock
2025 wurden im Freistaat deutlich mehr Firmen gegründet. Der Sächsische Gründerpreis würdigt die Newcomer – aber nicht nur sie.
Gründerland Sachsen – das ist mehr als ein griffiger Slogan. Im Freistaat entstanden im vergangenen Jahr besonders viele neue Start-ups. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Start-up-Verbandes. Die Zahl der Neugründungen zwischen Neiße und Vogtland stieg demnach 2025 von 77 auf 120. Was den Zuwachs angeht, liegt Sachsen im Bundesländervergleich an der Spitze. Die Möglichkeiten der KI haben dem Gründergeist offenbar trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten neuen Schwung gegeben. Der Sächsische Staatspreis für Gründer will nun die innovativsten Ideen würdigen. Er wird in diesem Jahr zum 26. Mal vom Wirtschaftsministerium ausgelobt. Noch bis 25. Februar sind Bewerbungen dafür möglich.
Extra-Preis für den Nachwuchs
Vergeben werden insgesamt 30.000 Euro Preisgeld. Die Sieger erhalten Zugang zu einem starken Netzwerk und damit die Möglichkeit zum Austausch und zu vielfältigen Mentoring-Optionen. Einen kostenlosen Stand auf der Sächsischen Innovationskonferenz gibt es noch obendrauf.
Gesucht wird unter anderem der Newcomer des Jahres. Bedingung ist hier, dass das Unternehmen nach dem 1. Januar 2025 gegründet wurde oder dass die offizielle Gründung bis 31. Dezember 2026 erfolgen wird. Bewerber für das „Start-up des Jahres“ müssen zwischen 2021 und 2024 ins Geschäftsleben eingestiegen sein. Für die Auszeichnung „Scale des Jahres“ gilt der Gründungszeitraum 2016 bis 2024. Ein Sonderpreis wird für die „NextGen“ ausgelobt. Hier darf das älteste Teammitglied ist zum Bewerbungszeitpunkt nicht älter als 21 Jahre gewesen sein. (an)
Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Bewerbung gibt es hier